Oberösterreichsischer Kunstverein
© Alex Trespi, 2021

Freitag, 16. Juli 2021, 17–19 Uhr

Grund und Boden 

Sabine Effinger Ingrid Gaier Alex Trespi

Der Begriffskomplex „Grund und Boden“ steht nicht nur diffus für das Wesentliche, das Unreduzible, er hat über die rechtliche Konnotation des Besitzes auch eine stark konservative Note. Aber es scheint auch ein emotionaler Aspekt auf, der hinüberleitet zu Begriffen wie Heimat und Natur.

Drei KünstlerInnen richten bei dieser Ausstellung im ländlichen Raum ihren geerdeten Blick auf Phänomene der Natur, auf Formen der Landschaft und tun dies mit den Mitteln der Zeichnung, der Fotografie und auf andere Weise.
Sabine Effinger lässt Pilze und Flechten zu abstrakten Ornamenten werden; Ingrid Gaier fertigt fragile Tuschezeichnungen, absurde Bergwelten, die in Form von Diapositiven ein vergessenes Medium aufleben lassen; Alex Trespi beschäftigt sich atmosphärisch mit einem Themenkreis, der sich um Natur und Landschaft dreht.

Kubinhaus | Zwickledt 7 | A-4783 Wernstein am Inn | Di-Do 10–12 u. 14–16 Uhr | Fr 9–12 u. 17–19 Uhr | Sa, So, Feiertag 14–17 Uhr


© Robert Gschwantner, Martin G. Schicht (Eric Tschernow), 2021

Mittwoch, 14. Juli 2021, 15–20 Uhr

höhLenrausch

Robert Gschwantner Martin G. Schicht

Höhlenrausch – Wasser strömt durch den Untergrund und verändert an der Oberfläche das Landschaftsbild. Die Ausstellung höhLenrausch verbindet Robert Gschwantners Projekt über eine bizarre Berglandschaft in Spanien mit Martin G. Schichts Arbeit zum Verschwinden der Donau beim süddeutschen Tuttlingen. Die Bilder von Robert Gschwantner beziehen sich auf die antike Goldmine von Las Medulas. Dort erfanden die Römer vor 2000 Jahren eine Bergbautechnik, bei der Tunnel geflutet wurden und durch Wasserdruck ganze Berge einstürzen ließ. Martin G. Schichts Wandfries befasst sich mit einem Landschaftsphänomen bei Tuttlingen. Das Wasser der Donau versinkt dort für 150 Tage im Jahr, taucht nach 12 km wieder auf, um in den Bodensee zu münden.

Gefördert von der ArsVersa Kunst-Stiftung.

 

(c) Cornelia Mittendorfer 2014/2021

Mittwoch 26. Mai 2021, 15-20 Uhr

green line

            a line, a loop, a limbo

Cornelia Mittendorfer

In green line nimmt Cornelia Mittendorfer Zypern als Beispiel, um Fragen zu Wahrnehmung und Abbildbarkeit traumatischer Ereignisse zu stellen. Gemeinsam mit einer essayistischen Textebene entsteht ein fragmentierter Resonanzraum der Erinnerung mit Bruchlinien und Widersprüchen. Nach fast fünf Jahrzehnten Schwebezustand durch die willkürlich gezogene Trennlinie sind die Menschen dessen überdrüssig, Erinnerung verblasst, eine Auflösung des De-facto-Zustands scheint kaum vorstellbar. In der Ausstellungsinstallation tastet sich die Künstlerin ein Stück weiter vor und eröffnet ausgehend von der Fotoarbeit Raum jenseits der Erinnerung: mit Videos, Texten, Sound & Performance.

Eröffnungstag: Mittwoch, 26.Mai 2021, 15-20 Uhr

Die Künstlerin verformt am 26.Mai um 15:30 und 17:30

(c) Iris Dittler & Raphaela Riepl

Mittwoch 14.April 2021, 15-20h – SOFT OPENING DAY

Does the angle between two walls have a happy ending?

Iris Dittler & Raphaela Riepl

Does the angle between two walls have a happy ending? ist ein fortlaufendes, kollaboratives Projekt von Iris Dittler und Raphaela Riepl. Die Installation setzt sich mit der Beschaffenheit der Linie in verschiedenen Materialien auseinander. Die Grenzen der einzelnen Objekte sind nicht klar definiert und formen neue Zusammenhänge. Licht wird zeichnerisch eingesetzt, breitet sich aus und gestaltet den Umraum. Linienhafte metallische Objekte reflektieren Lichtpunkte und sind visuelle Verdichtungen. Im Aufeinandertreffen entsteht eine gemeinsame Arbeit – eine Zeichnung im Raum.  

 

Abb.: © Constance Ferdiny Hoedemakers, 2021

Mittwoch, 3. März 2021 ab 15 Uhr - SOFT OPENING

"von der Leichtigkeit"
Einblicke und Sichtweisen

Constance Ferdiny Hoedenmakers | Objekte - Porzellan auf Steinzeug
Barbara Lindmayr | Bilder - Tusche auf Papier, Garn auf Leinen

Bei den Arbeiten der beiden Künstlerinnen handelt es sich nicht um Abbilder ihrer Umwelt, sie zeigen eigene Welten: Bilder und Objekte, die zwar von Realem inspiriert sind, sich in ihrer Ausprägung diesem aber weitergehend entziehen bzw. dieses in veränderter Form wiedergeben.
Wichtig dabei ist die Synthese zwischen Material und Form.

Die Künstlerinnen sind an folgenden Tagen in der Ausstellung persönlich anzutreffen:

Di,  9. März Constance Ferdiny Hoedemakers
Fr, 19. März Barbara Lindmayr
Di, 23. März beide Künstlerinnen

Dauer der Ausstellung: 4. März bis 7. April 2021

© Elisabeth Altenburg

JAHRESGABE Elisabeth Altenburg

HERZ
2020,Textil, Dinkelspelzen
ca. 23×15×11 cm, 150 g

Auflage 10 (signiert, datiert)

Preis € 250
für Mitglieder € 220

 

© Peter Androsch (Bildbearbeitung Carina Nimmervoll)
© Peter Androsch (Bildbearbeitung Carina Nimmervoll)
© Peter Androsch (Bildbearbeitung Carina Nimmervoll)

JAHRESGABEN Peter Androsch

Phonographisches Portrait von Anton Bruckner
Phonographisches Portrait von Maria Hofstätter
Phonographisches Portrait von Birgit Minichmayr

2020, Serigraphie auf verschiedenen Materialien
50×40 cm

Auflage je 3 (signiert, datiert),
Farben variieren

Preis € 250
für Mitglieder € 220

 

© Sissa Micheli

JAHRESGABE Sissa Micheli

Scenario of Existence - Reptiloid V
2020, Archivfester Pigmentdruck auf Fine Art Baryta
30×20 cm

Auflage 10 (signiert, datiert)

Preis € 250
für Mitglieder € 220

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