Oberösterreichsischer Kunstverein
©Elisa Schmid 2022

bonding (Hüttenwesen)

Elisa Schmid

Raum durch Material, also Linz durch das Metall zu erschließen, ist der Antrieb dieser künstlerischen Forschungsarbeit. Dem Material begegne ich als lebendigem Akteur auf Augenhöhe, zwinge ihm keine Form, keine Idee auf. So beginnen sich seine impliziten topologischen Geschichten, seine Befindlichkeiten, zu äußern. Sein Inneres artikuliert sich. Die dem mineralischen Körper eingeschriebenen Begegnungen, ob geologischer, biologischer oder menschlicher Natur, bestimmen aktiv sein Verhalten. Abgetragene Raum- und Bodenproben werden zu Kollaborationspartnerinnen im künstlerischen Prozess.

Trennung ist die wesentliche Geste im Prozess der Metallgewinnung. Zwischen Metall und Gangart, rein und heterogen, sicher und ineffizient – zwischen gut und schlecht. Hier, im Schmelztiegel (crucible) findet die Krise statt, lässt sich die gemeinsame Wort- abstammung erkennen (gr. krínein bedeutet trennen, [unter-]scheiden). Die Krise zu lösen, also die Trennung zu vollziehen, verlangt ein potentes Urteil, das ich entschieden nicht treffe. Die Ausstellung geht aus diesem Experiment hervor.

Eröffnung: Dienstag, 14. Juni 2022 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 15. Juni bis 1. Juli 2022

©ElisabethCzihak

19.Mai ab 19h Eröffnung "Auftritt der Frauen" 

                20h Performance by Crystn Hunt Akron @Nordico

                ab 21:30 Performance by Fanni Futterknecht & Camilo Latorre                  Videoinstallation by Birgit Schweiger      @OÖ Kunstverein 

 

>>> Nightline 170 Jahre OÖ Kunstverein 

 

©Fanni Futterknecht & Mirjam Mercedes Salzer

Überzeichnet – Fanni Futterknecht und Mirjam Mercedes Salzer

 

Eröffnung, Freitag 13.Mai um 19h

Ausstellungsdauer 13.Mai bis 3.Juni 2022

Fanni Futterknecht und Mirjam Mercedes Salzer verbindet die Auseinandersetzung mit medialen Übersetzungsprozessen von Zeichnung als Sprache und von Sprache zur Zeichnung, von der Zeichnung zum Objekt, zur Installation.
Futterknecht interagiert mit Sprache und benutzt die Rhetorik des öffentlichen Raums für ihre Übersetzungen in abstrakte, impulsive Zeichnungen. Sie begreift ihre performative Praxis

des „Kritzelns“ als einen Akt des Widerstands und als eine Geste des Überschreibens. Aktionen, welche sich der Fülle von Wörtern einer vielschichtigen Gesellschaft stellen.
Salzer arbeitet mit Transformation und Neuinterpretation von bereits vorhandenen Realitäten. In dieser Ausstellung übersetzt sie Sprache in Form von Kinderzeichnungen in überproportio
- nale und haltbarere Stahlobjekte. Dabei entsteht ein begehbares Archiv, welches Geschichten ohne Worte in den dreidimensionalen Raum übersetzt.

19.Mai Nightline OÖ Kunstverein im Rahmen der Ausstellung Auftritt der Frauen @Nordico Stadtmuseum 20-23h

21.Mai Open Art Saturday 16-20h

©Pia Mayrwöger

vom blauen Montag by Pia Mayrwöger

ERÖFFNUNG, am MITTWOCH 13.4.2022 um 19h

Einführung: Mag.Angelika Doppelbauer, Kunsthistorikerin/Kuratorin/Kulturvermittlerin

Maschinen sind technische Geräte aus beweglichen Teilen, die Kraft übertragen und menschliche Arbeit einsparen. Sie faszinieren durch ihre ausgeklügelte Funktion, verfügen aber auch oft über hohe ästhetische Qualitäten. Beide Qualitäten dienen Pia Mayrwöger als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeiten.(Angelika Doppelbauer)


Indem die Künstlerin in ihren Arbeiten meist der Maschine selbst die jeweils eigene Funktion zugute kommen lässt, erzeugt sie einen Moment der Umkehr und des Absurden. Ein Bagger, welcher sich selbst einbaggert. Eine Mischmaschine, welche sich selbst einbetoniert.... ein Gebläse, welches...

 

©Theresa Ulrike Cellnigg u. Julia Gutweniger

VORLETZTER SOMMER 

Theresa Ulrike Cellnigg und Julia Gutweniger 

ERÖFFNUNG Mittwoch 16. März um 19h 

Seit vorletztem Sommer spielen Theresa Ulrike Cellnigg und Julia Gutweniger ein künstlerisches Spiel, das sich über die Zeit zum notwendigen Ernst entwickelte. In einer Art umständlicher Unterhaltung entstehen zeichnerische und malerische Arbeiten, deren Anlass je ein vom abwesenden Gegenüber zugespielter Satz ist. Die Ergebnisse dieses entschleunigten künstlerischen Gesprächs werden nun in der Ausstellung Vorletzter Sommer gezeigt.

 

Ausstellungsdauer: 17.März bis 6. April 2022

©Lavinia Lanner

ERÖFFNUNG am Dienstag, 08. Februar um 19h

Hideout

Lavinia Lanner

 

In einer raumgreifenden Installation zeigt die Künstlerin Szenen der Verpuppung. Für die Serie ist Emily Dickinsons Gedicht Cocoon above, cocoon below titelgebend. Die Zeichnungsbahnen hängen im Raum verteilt, die Besucher:innen sind dazu eingeladen, sich zwischen ihnen durch- zuschlängeln auf der Suche nach ihrem ganz eigenen Begriff des Cocoonings. Auf den leicht durchscheinenden Papieren sind Fragmente von Zeichnungen von Objekten zu sehen, Kürzel,Anfänge, Fortsetzungen, Enden und eines ganz sicher: Verborgenes. 



2. März 2022, 17 Uhr: Künstlerinnengespräch

1. bis 9. März 2022: Performancewoche (Programmdetails siehe Social Media)

 

Ausstellungsdauer: 9. Februar bis 9. März 2022

 (es gilt die vorgeschriebene 2G-Regel)

 

Abb.: © Lavinia Lanner, O.T. aus der Serie Your secret, perched in ecstasy (Detail), 2022, 3B-Bleistift auf Papier

170 Jahre – 170 Kunstwerke

Jubiläumsausstellung des OÖ Kunstvereins

1. Dezember 2021 – 26. Jänner 2022

VERLÄNGERT – DIE AUSSTELLUNG LÄUFT NOCH BIS einschließlich 26.Jänner

Der Oberösterreichische Kunstverein wurde 1851 gegründet und ist somit der zweitälteste Kunstverein in Österreich. Neben den eigenen Mitgliedern werden Künstler*innen als Gäste aus dem In- und Ausland vorgestellt, die Förderung junger künstlerischer Talente ist ein besonderes Anliegen.
Startschuss für die Gründung des OÖ Kunstvereins war es, der Öffentlichkeit den Zugang und die Perspektive zu den Künsten als auch den Künstler*innen gleichsam eine Plattform und Unterstützung zu bieten. 

Der Kunstverkauf für die Künstlermitglieder war schon vor 170 Jahren eine der  Besonderheiten des OÖ Kunstvereins, in diesem Sinne dürfen wir euch unsere Jubiläums-Verkaufsausstellung auch hier online präsentieren.

https://art-for-sale.ooekunstverein.at

©Peter Hauenschild

 

ERÖFFNUNG am Freitag, 29.Oktober um 19h

Montagne Sainte-Victoire

Peter Hauenschild

Eine Windböe ließ die Blätter mit den Zeichnungen manchmal weit in die Weinfelder fliegen. Dort verfingen sie sich dann in den Stöcken.

Peter zeichnet von morgens bis Abend nahezu obsessiv die Montagne Sainte-Victoire; er platziert seinen Falthocker an verschiedenen Orten rund um das Haus und versenkt sich dort in das sich wandelnde Licht auf der Felswand.... (©Christian Dumon 2014)

 

 

 

©ANDRASCHKO RAFFETSEDER

Finissage diesen Mittwoch, 20.10 um 19:30 @OÖ Kunstverein 

ANDRASCHKO RAFFETSEDER 

Text & Zeichnung 

 

mit musikalischer Untermalung:

Belcanto Pop 

RAFFETSEDER WILDFELLNER RAFFETSEDER

LINZER KUNSTSALON

8.-10.Oktober von 10:00-18:00 

Wir freuen uns darauf auch heuer wieder mit dabei zu sein!

Ausstellende Künstler*innen:

Inga Hehn, Maria Hanl, Raphaela Riepl, Markus Anton Huber und

Lorenz Estermann

curated by Simone Barlian 

©Andraschko Raffetseder, 2021

Mittwoch, 15. Sept um 19 Uhr Grand Opening @OÖ Kunstverein im Ursulinenhof Linz 

Einführung: Mag. Norbert Trawöger

 

Andraschko Raffetseder

 

Armin Andraschko/ Christoph Raffetseder

 

Christoph Raffetseder entwickelte als Mittel der Slam-artigen Erzählform das „Cut Off“ – aus dem Zeichenblatt herausgelöste Sujets, die dramaturgische Episoden hervorbringen. Armin Andraschko beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Verbindung von Zeichnung und Text. Nicht die einzelne Arbeit, das Gesamtarrangement ist wichtig.

© Viktoria Körösi, 2019

Dienstag, 7. -12. Sept (Do/Fr 13-20h, Sa/so 12-19h) 

OÖ Kunstverein goes Parallel Vienna 2021 

Astrid Bartl, Anna-Stina Treumund, Raphaela Riepl, Viktoria Körösi, Maria Hanl, Judith Huemer, Katharina Brandl, Christine Hinterkörner

Mit einer Paraphrase auf Gustave Courbets "L`Origin du Monde" beteiligt sich der Oberösterreichische Kunstverein heuer erstmals an der Parallel Vienna. Mit einer Ausschreibung und einem Call + Weiterempfehlung von und mit Mitgliedern wurde hier ein kuratierter ortsspezifischer Raum geschaffen, welcher einen weiten Bogen spannt und sich den Räumlichkeiten der ehemaligen Geburtsklinik annimmt.

curated by Genoveva Rückert-Sommerauer, Sara-Zoé Schmid & Simone Barlian 

© Robert Gschwantner, Martin G. Schicht (Eric Tschernow), 2021

Mittwoch, 14. Juli 2021, 15–20 Uhr

höhLenrausch

Robert Gschwantner Martin G. Schicht

Höhlenrausch – Wasser strömt durch den Untergrund und verändert an der Oberfläche das Landschaftsbild. Die Ausstellung höhLenrausch verbindet Robert Gschwantners Projekt über eine bizarre Berglandschaft in Spanien mit Martin G. Schichts Arbeit zum Verschwinden der Donau beim süddeutschen Tuttlingen. Die Bilder von Robert Gschwantner beziehen sich auf die antike Goldmine von Las Medulas. Dort erfanden die Römer vor 2000 Jahren eine Bergbautechnik, bei der Tunnel geflutet wurden und durch Wasserdruck ganze Berge einstürzen ließ. Martin G. Schichts Wandfries befasst sich mit einem Landschaftsphänomen bei Tuttlingen. Das Wasser der Donau versinkt dort für 150 Tage im Jahr, taucht nach 12 km wieder auf, um in den Bodensee zu münden.

Gefördert von der ArsVersa Kunst-Stiftung.

 

(c) Cornelia Mittendorfer 2014/2021

Mittwoch 26. Mai 2021, 15-20 Uhr

green line

            a line, a loop, a limbo

Cornelia Mittendorfer

In green line nimmt Cornelia Mittendorfer Zypern als Beispiel, um Fragen zu Wahrnehmung und Abbildbarkeit traumatischer Ereignisse zu stellen. Gemeinsam mit einer essayistischen Textebene entsteht ein fragmentierter Resonanzraum der Erinnerung mit Bruchlinien und Widersprüchen. Nach fast fünf Jahrzehnten Schwebezustand durch die willkürlich gezogene Trennlinie sind die Menschen dessen überdrüssig, Erinnerung verblasst, eine Auflösung des De-facto-Zustands scheint kaum vorstellbar. In der Ausstellungsinstallation tastet sich die Künstlerin ein Stück weiter vor und eröffnet ausgehend von der Fotoarbeit Raum jenseits der Erinnerung: mit Videos, Texten, Sound & Performance.

Eröffnungstag: Mittwoch, 26.Mai 2021, 15-20 Uhr

Die Künstlerin verformt am 26.Mai um 15:30 und 17:30

(c) Iris Dittler & Raphaela Riepl

Mittwoch 14.April 2021, 15-20h – SOFT OPENING DAY

Does the angle between two walls have a happy ending?

Iris Dittler & Raphaela Riepl

Does the angle between two walls have a happy ending? ist ein fortlaufendes, kollaboratives Projekt von Iris Dittler und Raphaela Riepl. Die Installation setzt sich mit der Beschaffenheit der Linie in verschiedenen Materialien auseinander. Die Grenzen der einzelnen Objekte sind nicht klar definiert und formen neue Zusammenhänge. Licht wird zeichnerisch eingesetzt, breitet sich aus und gestaltet den Umraum. Linienhafte metallische Objekte reflektieren Lichtpunkte und sind visuelle Verdichtungen. Im Aufeinandertreffen entsteht eine gemeinsame Arbeit – eine Zeichnung im Raum.  

 

Abb.: © Constance Ferdiny Hoedemakers, 2021

Mittwoch, 3. März 2021 ab 15 Uhr - SOFT OPENING

"von der Leichtigkeit"
Einblicke und Sichtweisen

Constance Ferdiny Hoedenmakers | Objekte - Porzellan auf Steinzeug
Barbara Lindmayr | Bilder - Tusche auf Papier, Garn auf Leinen

Bei den Arbeiten der beiden Künstlerinnen handelt es sich nicht um Abbilder ihrer Umwelt, sie zeigen eigene Welten: Bilder und Objekte, die zwar von Realem inspiriert sind, sich in ihrer Ausprägung diesem aber weitergehend entziehen bzw. dieses in veränderter Form wiedergeben.
Wichtig dabei ist die Synthese zwischen Material und Form.

Die Künstlerinnen sind an folgenden Tagen in der Ausstellung persönlich anzutreffen:

Di,  9. März Constance Ferdiny Hoedemakers
Fr, 19. März Barbara Lindmayr
Di, 23. März beide Künstlerinnen

Dauer der Ausstellung: 4. März bis 7. April 2021

© Elisabeth Altenburg

JAHRESGABE Elisabeth Altenburg

HERZ
2020,Textil, Dinkelspelzen
ca. 23×15×11 cm, 150 g

Auflage 10 (signiert, datiert)

Preis € 250
für Mitglieder € 220

 

© Peter Androsch (Bildbearbeitung Carina Nimmervoll)
© Peter Androsch (Bildbearbeitung Carina Nimmervoll)
© Peter Androsch (Bildbearbeitung Carina Nimmervoll)

JAHRESGABEN Peter Androsch

Phonographisches Portrait von Anton Bruckner
Phonographisches Portrait von Maria Hofstätter
Phonographisches Portrait von Birgit Minichmayr

2020, Serigraphie auf verschiedenen Materialien
50×40 cm

Auflage je 3 (signiert, datiert),
Farben variieren

Preis € 250
für Mitglieder € 220

 

© Sissa Micheli

JAHRESGABE Sissa Micheli

Scenario of Existence - Reptiloid V
2020, Archivfester Pigmentdruck auf Fine Art Baryta
30×20 cm

Auflage 10 (signiert, datiert)

Preis € 250
für Mitglieder € 220

OÖ Kunstverein - sichtbar / hörbar in Zeiten von COVID-19 ... 

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